Bald ist es soweit und unser Parti wird ein Jahr alt. Damit ist der Übergang vom Baby zum offiziellen Kleinkind geebnet. Das bedeutendere Ereignis ist jedoch der Eintritt in die Kita. Dieses Abenteuer startete am Mittwoch und ich bin mittendrin statt nur dabei. Bei Perlchen hat mein Mann die Eingewöhnung übernommen. Bei Parti wollte ich daher mal ran. Mit ein wenig Urlaub vor- und nachher und einem letzten Monat Elternzeit haben wir ausreichend Zeit eingeplant. Am Mittwoch war nun der erste Tag und ich war schon sehr gespannt. Parti ist sehr offen. Vielleicht auch dadurch unterstützt, dass wir ihn zum Kindersport und häufig zum Abholen von Perlchen mitnehmen. Oder es ist einfach sein Wesen. Bisher hat er jedenfalls noch nicht merklich gefremdelt. Das erleichtert uns viel, wenn wir bei Oma und Opa sind zum Beispiel und er sich einfach freut, wenn jemand um ihn ist und sich mit ihm beschäftigt.
Ich setzte mich also mit ihm in die bunte Kinderschar und alle waren natürlich neugierig. Parti war schnell unterwegs, erkundete die neue Umgebung und die herumliegenden Spielsachen. Ich selbst war zeitgleich zum Sessel und neuen Spielgefährten auserkoren. Während die Eine auf mir Platz nahm, zeigte mir ein Anderer die Korkensammlung in der Flasche und kippte sie vor mir aus. Die ersten Tage gingen erstmal eine Stunde. Danach war Parti sehr ko. Es sind viele Eindrücke, die verarbeitet werden wollen. Am ersten Tag hat er beispielsweise einem Kind Waggons einer Magneteisenbahn stibitzt. Dieses Kind ruft jetzt immer laut seinen Namen und ist voller Freude, wenn er Parti sieht. Am Freitag haben wir 15 Minuten später begonnen und sind deswegen auch später zur Kita aufgebrochen. Ich hatte das Gefühl, dass Parti nervös und hibbelig wurde, als wir uns nicht zur üblichen Zeit der vergangenen zwei Tage anzogen. Ich weiß nicht, ob das nur ein Gefühl war oder ob Kinder sich so zügig an etwas gewöhnen können, insbesondere, wenn sie Freude daran haben, aber ich möchte es gerne glauben. Ebenfalls am Freitag hat Parti auch seine erste Kinderattacke aushalten dürfen: die Spüle der Spielküche flog gegen seinen Kopf. Er schaute, zog eine vorsichtige Schnute und schaute weiter, nachdem niemand mit „ooohhh“ reagierte oder versuchte, ihn zu trösten. Wie wohl die Eingewöhnung nach der Wochenendpause weiterläuft? Am Montag soll schon die erste kurze Trennung von Statten gehen. Und schon ist er flügge, macht sein eigenes Ding und braucht mich nicht mehr…
So schnell wird es dann hoffentlich doch nicht gehen!?
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