Wieso eigentlich Frau Teddy?

Habe ich eine Sammelleidenschaft für Teddybären? Bin ich besonders kuschelig? Besonders haarig? Ist es ein Kosename in Anlehnung an meinen richtigen Namen? Weder noch. Wobei das kuschelig in diesem Zusammenhang schon eine kleine Rolle spielt.

Als ich meinen Mann kennen gelernt habe, hatte ich mir gerade eine neue Übergangs-/Winterjacke zugelegt. Diese ist braun. Hellbraun. Wenn ich mir einen „Bilderbuch“-Teddybären vorstelle, ist er hellbraun mit kleinen halbrunden Öhrchen, runden Kulleraugen und einem lächelnden Mund. Wie Bussi und Bummi Bär. Und genau so sieht meine Jacke aus. Farblich gesehen, ohne Ohren, Kulleraugen und lächelndem Mund. Sie hat ein richtig flauschiges Futter und hält schön warm.

Ich trug also diese Jacke des öfteren, wenn wir uns trafen oder sie hing bei mir zu Hause. Ich weiß nicht mehr genau, um was es ging, aber ich war einem Rätsel auf der Spur. Einem sehr mysteriösen Geheimnis. Etwa in der Art einer verschwundenen Socke nach dem Waschen. Ich war also dieser Socke auf der Spur und die Lösung war nicht so einfach, dass die Waschmaschine sie gegessen oder besonders gut in sich versteckt hätte. Nein, es hat weit mehr Spürsinn gebraucht. Bei mir passiert es häufiger, dass sich die ein oder andere Socke in einem Hosenbein oder Pulloverärmel versteckt. Und so fand ich auch dieses vermisste Ding wieder. Tief beeindruckt von meiner Hingabe und Raffinesse, um zur Lösung des Falls zu gelangen, erhielt ich den passenden Namen „Detective Teddy“. Auf der Suche nach dem geeigneten Pseudonym für diesen Blog kam mir daher die Idee, den Detective wegzulassen, aber den Teddy mit einzubringen. Frau Teddy ward geboren.

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